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Die Visi­on von anti­bak­te­ri­el­len Ober­flä­chen gewinnt immer mehr an Rea­li­tät. Ein Blick in eine rei­ne Zukunft.

Die Idee von anti­bak­te­ri­el­len Ober­flä­chen ist an sich nicht neu. Dass Kup­fer­io­nen bei­spiels­wei­se Bak­te­ri­en töten kön­nen, ist schon lan­ge bekannt. Das Pro­blem: Die­ser Vor­gang braucht ein­fach enorm viel Zeit. Wel­ches Poten­zi­al ein Mate­ri­al hät­te, das die­sen Ablauf auf ein Mini­mum redu­ziert? Man den­ke an Hal­te­grif­fe in Stra­ßen­bah­nen, Implan­ta­te, Ver­bän­de, Tür­schnal­len – in punc­to Hygie­ne könn­ten sich neue Tore öff­nen. Die­ser Über­zeu­gung waren auch For­scher der ame­ri­ka­ni­sche Pur­due Uni­ver­si­ty, als sie Ober­flä­chen­struk­tu­ren mit­tels Laser im Nano­me­ter­be­reich ver­än­der­ten. Damit wur­de die akti­ve Ober­flä­che um ein Viel­fa­ches ver­grö­ßert, und Mikro­organismen konn­ten ungleich schnel­ler abge­tö­tet wer­den. Lei­der funk­tio­niert die­se Tech­no­lo­gie aber nicht bei Viren, was gera­de in der aktu­el­len Situa­ti­on sicher­lich beson­ders hilf­reich wäre.