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Die Salz­bur­ger Fest­spie­le fin­den statt – aktu­ell wohl das größ­te Geschenk zum 100 Jahr Jubi­lä­um. Aus­bli­cke auf ein viel­sei­ti­ges Programm.

Die Salz­bur­ger Fest­spie­le wur­den in einer Zeit größ­ter Not als muti­ges Pro­jekt gegen die Kri­se gegrün­det. Max Rein­hardt war davon über­zeugt, dass nur die Kunst die vom Krieg gegen­ein­an­der gehetz­ten Men­schen, ja Völ­ker, wie­der ver­söh­nen könn­te. – Die Kunst nicht als Deko­ra­ti­on, son­dern als Lebens­mit­tel und Lebens­sinn. Und genau die­ses Mot­to wird die­ses Jahr zum 100. Jubi­lä­um zele­briert. In modi­fi­zier­ter und ver­kürz­ter Form, jedoch ganz im Sin­ne des Grün­dungs­ge­dan­ken. Von 1. bis 30. August ist die­ser in Salz­burg aktu­el­ler denn je.

Jeder­mann 2020

Statt der im Herbst vor­ge­stell­ten 200 Vor­stel­lun­gen an 44 Tagen an 16 Spiel­stät­ten wird es 110 Vor­stel­lun­gen an 30 Tagen auf 8 Spiel­stät­ten geben. Alle Pro­duk­tio­nen des Jubi­lä­ums­pro­gramms, die 2020 nicht zur Auf­füh­rung kom­men, sol­len 2021 gezeigt wer­den. Hugo von Hof­mannsthals Jeder­mann steht dabei 14mal auf dem Spiel­plan der Salz­bur­ger Fest­spie­le 2020 und fei­ert am 1. August Pre­mie­re. In der Insze­nie­rung von Micha­el Stur­min­ger und sei­nem Team über­nimmt die viel­fach aus­ge­zeich­ne­te Caro­li­ne Peters, die bereits in den letz­ten zwei Jah­ren bei den Salz­bur­ger Fest­spie­len zu sehen war, im Jubi­lä­ums­jahr die Rol­le der Buhl­schaft an der Sei­te von Jeder­mann Tobi­as Moret­ti. Der bereits ankün­dig­te, dass er nächs­tes Jahr nicht mehr als Jeder­mann auf der Büh­ne ste­hen wird. Pau­li­ne Knof (Schuld­knechts Weib) und Gus­tav Peter Wöh­ler (Dicker Vet­ter) sind neu im Ensemble.

Neu­ar­ti­ge Vielfalt

Aber auch abseits von Klas­si­kern, wie etwa Richard Strauss Elek­tra und Wolf­gang Ama­de­us Mozart Così fan tut­te, gibt es viel zu ent­de­cken. Mit Zdeněk Ada­mec von Peter Hand­ke und Ever­y­wo­man von Milo Rau und Ursi­na Lar­di ste­hen auch zwei Urauf­füh­run­gen am Pro­gramm der Salz­bur­ger Fest­spie­le 2020. Wel­che auch musi­ka­lisch groß auspie­len. Mit Kon­zer­ten der Wie­ner Phil­har­mo­ni­ker sowie Gast­or­ches­tern, Solis­ten­kon­zer­ten, Lie­der­aben­den, Kam­mer­kon­zer­ten sowie Kon­zer­ten mit Neu­er Musik. Wenn wir, die Künst­ler, gut sind, dann gehen die Men­schen anders aus der Vor­stel­lung her­aus, als sie hin­ein­ge­kom­men sind.“ so hat es Niko­laus Har­non­court tref­fend for­mu­liert. Und genau die­ses Erleb­nis wol­len die Salz­bur­ger Fest­spie­le auch die­ses Jahr Ihren Besu­chern schenken.

Näher Infor­ma­tio­nen unter www​.salz​bur​ger​fest​spie​le​.at