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Für Kunst-Begeis­ter­te hal­ten die Haupt­stadt Wien und das schö­ne Salz­burg ein umfas­sen­des Pro­gramm bereit.

Von WU Cam­pus über archi­tek­to­ni­sche Schau­stü­cke wie die City rund um den Wie­ner Haupt­bahn­hof bis hin zur Mode­re­nen Archi­tek­tur in Salz­burg. Die bei­den Städ­te Salz­burg und Wien gilt es die­sen Som­mer auf jeden Fall zu entdecken.

Wie­ner Charme

Die alte See­le Wien ist eines davon – und inspi­riert wei­ter­hin mit der Leich­tig­keit der Wal­zer­stadt. Das Resul­tat ist welt­weit bekannt: eine Melan­ge aus präch­ti­ger Archi­tek­tur, lie­bens­wer­tem Charme und muti­gen Meta­mor­pho­sen am Puls der Zeit wie die neu­en Archi­tek­tur-Clus­ter, die in den letz­ten Jah­ren ent­stan­den sind. Das ent­deckt man schon, wenn man am neu­en Haupt­bahn­hof ankommt, des­sen sil­ber­graue Dächer den Wel­len­ver­lauf der Donau wei­ter­tra­gen. Die­sel­be Idee setz­te der Fran­zo­se Domi­ni­que Per­rault ver­ti­kal um, des­sen DC Tower Wien neben der UNO ­City neue Donau­town-Maß­stä­be setzt – und vom 57. Stock wei­te­re ­Pan­ora­ma­bli­cke bie­tet. In rela­ti­ver Donau­nä­he ent­stan­den aber nicht nur rie­si­ge, son­dern auch rie­sig inter­es­san­te Bau­ten. Der neue Cam­pus der WU im Wie­ner Pra­ter ist längst Ziel geführ­ter Archi-Tou­ren. Am ande­ren Ende der weit­läu­fi­gen Auen, nahe der U‑Bahn-Sta­ti­on Krie­au, lockt das inno­va­ti­ve Vier­tel Zwei Inter­es­sier­te an. Und natür­lich beschert auch der Kunst­be­trieb der ­Donau­me­tro­po­le span­nen­de neue Facet­ten. In Favo­ri­ten ver­wan­del­te sich ein Teil der alten Anker Brot­fa­brik in einen Treff­punkt zeit­ge­nös­si­scher (Foto-)Kunst, in Flo­rids­dorf fokus­siert der Crea­ti­ve Clus­ter Trak­tor­fa­brik auf das Schaf­fen der Absol­ven­ten der Aka­de­mie der bil­den­den Künste.

Salz­burgs Gleichklang

Und die Schö­ne an der Salz­ach? Darf bei den Städ­te-Tipps für Öster­reich kei­nes­falls feh­len. Eini­ge Tak­te Moder­ne und eine ­impo­san­te Par­ti­tur aus Schlös­sern und Bur­gen – so kom­bi­niert sich die Barock­stadt Salz­burg rund um den Super­star Ama­de­us zu einem leb­haf­ten Gesamt­kunst­werk. Die geschweif­ten Lini­en und leb­haf­ten Far­ben des wei­chen Barock tau­chen am Schloss Mira­bell auf und prä­gen die Blu­men­ra­bat­te des vor­ge­la­ger­ten Gar­tens. Dass die Stadt heu­te zu den Kul­tur­me­tro­po­len der Welt zählt, liegt aber auch am fort­ge­setz­ten Enga­ge­ment. Die renom­mier­te Musik­uni­ver­si­tät Mozar­te­um, die Ruper­ti­num-Samm­lung zeit­ge­nös­si­scher Kunst oder die 1920 gegrün­de­ten Salz­bur­ger Fest­spie­le zie­hen da an einem Strang. Und stets lässt sich Salz­burg dabei neu ent­de­cken. Der ­legen­dä­re Thea­ter­re­gis­seur Max Rein­hardt tat das, indem er die Arka­den der Fel­sen­reit­schu­le am Salz­bur­ger Mönchs­berg in eine Fes­ti­val­ku­lis­se ver­wan­del­te. Das spek­ta­ku­lär auf die steil abfal­len­de Klip­pe des Mönchs­bergs gesetz­te Muse­um der Moder­ne Salz­burg oder der Hangar‑7 bewei­sen ein­drück­lich, was die Salz­ach­stadt auch aus­zeich­net: Mut zu Neuem.

Auch einen Wee­kend-Trip wert: Graz und Linz.

Mehr dazu gibt es hier!